Ökostrom plus

Die Auszeichnung für Ökostrom.

Das Zertifizierungssiegel steht für Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness. Unabhängig und glaubwürdig setzt es durch den DIFET-Cert-Index neue qualitative Maßstäbe für Ökostromprodukte. Das Zeichen zur Kundenorientierung für grünen Strom.

 

 

Klassifizierung des Ökostroms durch DIFET-Cert-Index

Erstmals in Deutschland ist eine Klassifizierung für alle Erneuerbare-Energien-Erzeugungsanlagen erstellt worden. Aufbauend auf den Ergebnissen der „Marktanalyse Ökostrom II“ des Umweltbundesamts (2018) werden im DIFET-Cert-Index die Merkmale von Erzeugungsanlagen indexiert. Das DIFET ist so in der Lage die Erzeugungsanlagen und damit Ihr individuelles Ökostromprodukt, ob nach EEG oder HKN, anhand des neuen DIFET-Cert-Index zu bewerten.

Zertifizierung Ihres Ökostromangebots

Die Zertifizierung beinhaltet die qualitative Bewertung Ihres Ökostromangebots anhand der Erzeugungsanlagen. Weiterhin analysieren wir die Transparenz des Angebots, sowie die Vertragsbedingungen, mit denen das zu zertifizierende Ökostromprodukt angeboten wird. Kriterien sind hier z.B. Vorkasse, oder Mindestabnahmemenge. Die Gesamtnote wird im bewährten Schulnotensystem ausgegeben.

Ihre Vorteile durch die Zertifizierung Ökostrom plus:

– Individuelle Bewertung Ihres Ökostromproduktes auch mit HKN durch DIFET-Cert-Index

– Mehr Transparenz für Energieverbraucher durch detaillierte Aufstellung der Erneuerbaren-Energien-Anlagen (Zertifikatsurkunde)

– Vertrauenswürdiges Zertifizierungssiegel für eine optimale Orientierung der Energieverbraucher in der Kundenkommunikation

Vorgehensweise der Zertifizierung Ökostrom plus

Um Ihr Ökostromprodukt zu zertifizieren benötigen wir von Ihnen:

  1. Bezugsnachweise aus denen die Erzeugungsanlagen ersichtlich wird (Bezug nach EEG-Förderung und/oder Herkunftsnachweise (von Ihrem Großhändler oder direkt vom Anlagenbetrieber) für die angebotene/abgesetzte Ökostrommenge
  2. Ihre aktuelle Stromkennzeichnung 
  3. Schriftwerk zum Ökostromprodukt: Vertrag, AGB, Kundeninformationsmaterial (Werbebroschüre, Adresse Internetseite, Anschreiben, etc.)

Die Zertifizierungsprozess dauert in der Regel ca. 3 Wochen.

Zum Abschluss erhalten Sie ein Zertifikatsurkunde und das Zertifizierungssiegel.

Sie möchten mehr Informationen oder direkt ein Angebot? Schreiben Sie uns oder rufen Sie direkt an: 0800 9 437 637.

Hintergrund der Zertifizierung
Ökostrom aus verschiedenen Energiequellen

Ökostrom ist elektrische Energie, die aus erneuerbaren Quellen stammt. Bei der Produktion werden keine endlichen Naturvorkommen, wie Kohle, Gas oder Erdöl verwendet und es entstehen keine radioaktiven Abfallstoffe, wie bei Atomkraftwerken. Sie wird aus Solarstrahlung, Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Erdwärme oder Klärgas erzeugt. Daher bringen besonders Ökostromprodukte die Energiewende voran.

Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energie können so nach Erzeugungsart unterschieden werden. Sie variieren aber auch aufgrund z.B. Ihrer Lage, Größe, Ausstattung, Leistung oder Baujahr. Um die Qualität des Ökostroms einzuordnen, müssen alle Merkmale berücksichtigt werden. Eine grobe Einteilung erfolgt bisher nur vom Gesetzgeber: Eine Anlage entspricht den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder nicht. 

Keine Unterscheidung der Herkunftsnachweise für Ökostrom

Grüner Strom aus Anlagen, die nicht dem Gesetz entsprechen, erhalten einen einheitlichen Herkunftsnachweis (HKN). Diese Anlagen sind aber dennoch unterschiedlich zu bewerten. So kann eine neue, hocheffiziente Anlage fast allen Anforderungen des EEG entsprechen, nur z.B. keine ausreichende Leistung (Kapazität) erbringen. Sie erhält die gleiche Beurteilung wie eine 40 Jahre alte Pumpspeicheranlage. Es erfolgte bisher keine Unterscheidung.

Keine Orientierung für Energieverbraucher

Auch für den Ökostrom, der dem EEG entspricht, gab es bisher keine Unterteilung. Ob der grüne Strom in einer hocheffizienten Erzeugungsanlage produziert wurde oder nicht, es gibt keine Information oder Kennung für den Energiekunden. So galt bisher immer der Satz: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Der Verbraucher hatte keinerlei Möglichkeit, die Qualität des angebotenen Ökostroms zu erkennen.

 

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